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Photovoltaik

Photovoltaik für Ihr Zuhause

Mit einer eigenen Solaranlage erzeugen Sie einen Teil Ihres Stroms selbst und machen sich unabhängiger von steigenden Strompreisen. Ob und in welcher Größe sich eine Anlage für Ihr Dach lohnt, hängt vom Einzelfall ab — dieser Überblick zeigt, worauf es ankommt.

Voraussetzungen

Lohnt sich eine PV-Anlage für mich?

Fünf Faktoren entscheiden, ob und wie gut sich eine Anlage für Ihr Zuhause eignet.

Eigentum: Sie sollten Eigentümer der Immobilie sein oder die Zustimmung des Eigentümers haben. Als Mieter ist eine eigene Anlage in der Regel nicht möglich.

Dachfläche: Für eine sinnvolle Anlage braucht es genügend zusammenhängende, tragfähige Dachfläche. Wie viel nötig ist, hängt von Ihrem Stromverbrauch und den gewählten Modulen ab.

Ausrichtung: Süd-Dächer erzielen den höchsten Ertrag, aber auch Ost-West-Dächer sind gut geeignet — sie verteilen die Erzeugung gleichmäßiger über den Tag.

Verschattung: Bäume, Nachbargebäude oder Schornsteine können den Ertrag mindern. Teilverschattung lässt sich technisch abfedern, sollte aber vom Fachbetrieb vor Ort beurteilt werden.

Stromverbrauch: Je höher Ihr Eigenverbrauch tagsüber, desto eher lohnt sich die Anlage. Haushalte mit Wärmepumpe, E-Auto oder Homeoffice nutzen typischerweise einen größeren Teil selbst.

Was kostet eine Anlage?

Die Investition in eine Photovoltaikanlage bewegt sich für ein typisches Einfamilienhaus je nach Anlagengröße, Dachsituation und Komponenten in einer Größenordnung von etwa einem niedrigen bis mittleren fünfstelligen Betrag. Ein Batteriespeicher erhöht die Investition zusätzlich. Das sind grobe Orientierungswerte — die tatsächlichen Kosten ergeben sich erst aus einem individuellen Angebot für Ihr Dach.

Wie sich der Preis pro Kilowattpeak zusammensetzt, welche Rolle Förderung und Steuern spielen und wann sich eine Anlage typischerweise rechnet, lesen Sie ausführlich in unserem Ratgeber.

Batteriespeicher

Mit oder ohne Speicher?

Beides kann sinnvoll sein — es kommt auf Ihr Verbrauchsprofil an. Eine pauschale Empfehlung gibt es nicht.

Mit Speicher

Ein Speicher legt den tagsüber erzeugten Strom für abends und nachts zurück. Das erhöht den Eigenverbrauch und die Unabhängigkeit vom Netz — kostet aber zusätzliche Investition und hat eine begrenzte Lebensdauer.

Ohne Speicher

Ohne Speicher ist die Investition niedriger und der überschüssige Strom wird eingespeist. Wer tagsüber viel Strom direkt verbraucht, nutzt auch ohne Speicher einen guten Teil der Erzeugung selbst.

Ob sich ein Speicher für Sie rechnet, hängt von Ihrem Tagesverbrauch, der Anlagengröße und Ihren Zielen ab. Der Fachbetrieb kann beide Varianten für Ihren Fall durchrechnen.

Ablauf

Wie läuft es ab?

Von der Anfrage bis zur Inbetriebnahme in fünf Schritten.

1

Anfrage

Sie schildern kurz Ihre Ausgangslage — Dach, Verbrauch, Postleitzahl. Passende Fachbetriebe aus Ihrer Region melden sich.

2

Vor-Ort-Termin & Angebot

Der Fachbetrieb prüft Dach, Statik und Zählerschrank und erstellt ein individuelles Angebot mit passender Anlagengröße.

3

Planung & Anmeldung

Netzanschlussanfrage beim Netzbetreiber und Registrierung im Marktstammdatenregister — meist übernimmt das der Betrieb.

4

Installation

Montage der Module, Wechselrichter und ggf. des Speichers. Die eigentliche Installation dauert in der Regel nur wenige Tage.

5

Inbetriebnahme

Nach der Abnahme durch den Netzbetreiber speist die Anlage ein und versorgt Ihren Haushalt mit eigenem Solarstrom.

FAQ

Häufige Fragen zu Photovoltaik

Wie groß sollte meine Photovoltaikanlage sein?

Das richtet sich nach Ihrem Stromverbrauch, der verfügbaren Dachfläche und Ihrem Budget. Ein Fachbetrieb dimensioniert die Anlage so, dass Erzeugung und Eigenverbrauch gut zusammenpassen — eine pauschale Größe gibt es nicht.

Brauche ich unbedingt ein Süd-Dach?

Nein. Süd-Dächer liefern den höchsten Ertrag, aber Ost-West-Anlagen sind heute ebenfalls üblich und verteilen die Erzeugung gleichmäßiger über den Tag. Entscheidend ist die individuelle Beurteilung Ihres Dachs.

Was passiert bei Verschattung?

Teilverschattung durch Bäume oder Nachbargebäude reduziert den Ertrag, lässt sich aber oft mit Modul-Optimierern oder Mikrowechselrichtern abfedern. Wie stark der Effekt ausfällt, beurteilt der Fachbetrieb vor Ort.

Wie lange dauert die Installation?

Die reine Montage nimmt meist nur wenige Tage in Anspruch. Länger dauern in der Regel Planung, Netzanschlussanfrage und Terminierung — der gesamte Ablauf von der Anfrage bis zur Inbetriebnahme erstreckt sich je nach Auslastung über einige Wochen.

Was kostet mich eine Anfrage?

Die Anfrage und der Angebotsvergleich sind für Sie kostenlos und unverbindlich. Sie entscheiden anschließend frei, ob und mit welchem Fachbetrieb Sie zusammenarbeiten.

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